"It´s all about restrictions"

 

Papier

 

 

Unser Riso kann jedes Papierformat zwischen A6 und A3+ bedrucken. Da beim Risografieren die Farbe ohne Hitze auf das Papier aufgetragen wird, eignet sich beschichtetes Papier überhaupt nicht. Grundsätzlich gilt, je offener die Papierstruktur, desto abriebfester wird der Druck. Dabei sind Grammaturen bis 250 gr. kein Problem.

Risos können nicht randlos drucken. Bitte plant eure Entwürfe mit einem Rand von 1 cm.

 

 


 

Farbauftrag

Es ist nicht möglich die Führungsseite des Druckbogens (also die Seite, die zuerst vom Riso eingezogen wird) mit 100% Farbauftrag zu versehen. Ansonsten bleibt der Druckbogen an der Drucktrommel kleben, was zu Papierstau führt. Das gleiche Problem tritt auch dann auf, wenn der Farbauftrag nicht komplett bei 100% liegt, sondern schlichtweg zu schwer ist.

 

Die linke Grafik ist ein Beispiel für zu starken Farbauftrag. Nachdem der Farbauftrag an der Führungsseite auf 60% reduziert wurde, lief der Druck reibungslos.

 

Das Problem lässt sich in den meisten Fällen aber schon dadurch lösen, dass der Entwurf kopfüber gedruckt wird. Hauptsache, der Entwurf hat eine Seite ohne zu schweren Farbauftrag.

 

 

 

 


 

Entwurf und Druckdatenerstellung

Der Entwurf muss in Graufstufen angelegt werden. Für jede Farbe, die gedruckt werden soll, muss eine eigene Datei erstellt werden - genau wie beim Siebdruck.

 

Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, empfehlen wir, die Druckdaten als PDF aus InDesign zu erstellen. Das PDF kann mehrseitig sein, sollte 300 dpi haben und die Schriften sollten eingebettet sein. Am besten benutzt ihr die PDF-Export-Voreinstellung für ein X4(2008) PDF.

 

Fotos werden bei der Mastererstellung im Riso gerastert. Es ist daher nicht nötig, vorher schon ein Raster anzulegen.

 

 


 

Passgenauigkeit, Überfüllen

Am besten gestaltet ihr eure Entwürfe so, dass sie nicht von einer perfekten Passgenauigkeit abhängen, da der Riso immer ein kleines bisschen ungenau das Papier einzieht.

 

Wenn ihr z.B. Outlines um ein Objekt in einer anderen Farbe drucken wollt, müssen die Outlines das Objekt überfüllen.

 

Andernfalls können an der Grenzlinie der zwei Druckfarben Blitzer entstehen.

 

 


 

Papiereinzug

Der Papiereinzug funktioniert mit kleinen Gummirollen. Wenn diese Rollen Papier einziehen, auf welchem auf den vorderen Zentimetern viel Farbe von einem vorigen Druck ist, kann es passieren, dass die Rollen die Farbe aufnehmen und ungewünschte Streifen fabrizieren.


Um das zu vermeiden, sollte man den Bereich, auf den die Rollen am meisten Druck ausüben bis zur letzten Druckfarbe unbedruckt lassen.